Geschichte unserer Kirche

Auszug aus der Festschrift zum 50-Jährigen Jubiläum von 1997 + Ergänzung

 

1946 erwarb die Erzdiözese Wien von der Generaldirektorin der Post eine Baracke und ließ diese am heutigen Standort aufstellen. Diese wurde zu einer Kirche ausgebaut und am 20. 12. 1947 als Filialkirche der Pfarre Irenental auf den Namen "Maria im Wienerwald" geweiht. Von da an hatten wir einen eigenen Priester, P. Suitbert Mahrer OSB, der auch in der Baracke wohnte. Danach hielt Prof. Hans Lux, Pfarrer von Maria Schnee, welcher sich zuvor sehr für die neue Filialkirche eingesetzt hatte, die Wochentagsmessen - an Sonntagen kamen meistens Priester aus Wien. Morgens, Mittags und Abends, sowie wenn jemand starb wurde zum Gebet die Glocke geläutet, was zwischenzeitlich eingestellt wurde, seit 2012 wiederum mithilfe eines elektrischen Glockensystems wiedereingeführt wurde.

Anfangs war unsere Kirche mit einer Einrichtung aus einer Schlosskapelle ausgestattet. Trotz großer Not in der Nachkriegszeit waren die Leute sehr spendenfreudig und es fanden sich auch einige Gönner, sodass das notwendigste angeschafft werden konnte, wie z. B. Heiligenfiguren. Herr Walter Moritz vom Postberg baute mit viel Liebe die Weihnachtskrippe, die uns noch immer erfreut. Damals diente ein altes Harmonium als Musikinstrument, 1980 wurde eine Orgel aus Neu Erlaa erworben, welche zwischenzeitlich neu restauriert wurde.

Im Laufe der Jahre wurde mit viel Arbeit und Mühe, aber auch mit viel Liebe immer wieder etwas verbessert. Ein Volksaltar wurde errichtet und anstelle des alten Altares kam ein Holzkreuz, für welches Herr Walter Krätzl ein schönes Bleigefasstes Glasbild - den Auferstandenen - malte. Auch für die Muttergottes entwarf er einen dekorativen Waldhintergrund, damit sie dem Namen "im Wienerwald" gerecht wurde. 1983 erklang zum ersten mal das von ihm komponierte und getextete Lied "Gegrüßt sei Maria im Wienerwald". Wir bekamen neue Leuchten und Kreuzwegbikder (diese wurden von Kindern mittels Reisstechnik gemacht), Kirchenbänke wurden angeschafft, der Kirche wurde ein altes Fastentuch geschenkt und der Zugang zur Kirche wurde neu gestaltet.

Viele Jahre gab es in der Baracke auch eine Volksschule. Zum Bach hin wurde eine richtige Waldschule mit einem schönen Birkengeländer als Abschluss, wo an schönen Tagen im freien unterrichtet werden konnte.  Jetzt stehen diese Räume für Pfarrcafe, Jugendgruppen, Tanzkränzchen, Seniorenjausen, Suppenessen und dergleichen zur Verfügung.

1980 fand erstmalig unser beliebter und mittlerweile sehr populärer Kirtag statt. Diese Veranstaltung wurde durch viel Fleiss und guten Ideen von Jahr zu Jahr verbessert (Regenplane, Griller, Buden, Unterhaltungsprogramm, etc.). Nur durch diesen Kirtag ist es möglich, Reparaturen und Neuanschaffungen für die Verschönerung und Verbesserung der Kirche zu tätigen.

 

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